Autoversicherung
Unfall | Kranken
Finanzen
Vorsorge
Pflicht | Recht
Tierhalter
Eine lange Krankheit ist ohne Frage eine schwere Belastung für alle Betroffenen. Vor allem wenn der oder die Erkrankte mit dem Einkommen eine ganze Familie zu versorgen hat, kann ein Verdienstausfall über Wochen oder Monate schlimme Folgen haben. Oft gleicht der Betrag, der von der gesetzlichen Krankenkasse, nach Ende der 42-tägigen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, ausgezahlt wird, nämlich nur schwer die laufenden Kosten. In so einem Fall kann das Krankentagegeld über den finanziellen Engpass hinweghelfen.
Sind Arbeitnehmer in einigen Fällen noch gut durch die gesetzliche Versicherung abgesichert, sieht die Sache bei Selbstständigen und Freiberuflern aber anders aus. Hier ist drigend geraten, die finanzielle Engstelle mit Hilfe des Krankentagegeldes zu überbrücken, sonst stehen sie im Krankheitsfall schnell gänzlich ohne Einkommen da. Schließlich gibt es hier auch in den ersten 6 Wochen der Arbeitsunfähigkeit keinen Arbeitgeber, der den Lohn fortzahlen könnte.
Das Krankentagegeld selbst berechnet sich nach dem durchschnittlichen Nettoverdienst der letzten 12 Monate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Diesen Durchschnittsverdienst darf das Krankentagegeld nicht überschreiten. Kommt es zu einer Überversicherung, weil sich die Verdienstsituation der oder des Versicherten verändert hat, kann es zu einer Anpassung des Krankentagegeldes kommen. All das gilt es zu bedenken, bevor man eine Krankentagegeld-Versicherung abschließt.
