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Neuigkeiten rund um Versicherungen

Zukunftsstudie: Die Ängste der Österreicher

Posted by Administrator (admin) on 21 Jul 2010
Neuigkeiten >>

-----ANFANG Quelle: fondsprofessionell.at -----

Wodurch fühlen sich die die Österreicherinnen und Österreicher am stärksten bedroht? Laut „Generali-Zukunftsstudie 2010“ stehen eine schwere Krankheit, der Anstieg der Lebenshaltungskosten und die Kürzung von Sozialleistungen an der Spitze der Existenzängste. Jeweils 54 Prozent der von einem professionellen Markt- und Meinungsforschungsinstitut befragten 1372 Personen, die einen repräsentativen Querschnitt durch die österreichische Bevölkerung bilden, schätzen diese Risiken als Existenz bedrohend ein.

 

Dass die Finanzierbarkeit der staatlichen Gesundheits- und Pensionssysteme immer mehr an ihre Grenzen stößt, spiegelt sich auch in den Zukunftsängsten der Österreicher deutlich wider: Mit 52 und 51Prozent befinden sich befürchtete Kürzungen der staatlichen Gesundheitsleistungen und der staatlichen Pension auf dem 4. bzw. 5. Platz im Ranking der existenziellen Bedrohungen.

 

Ölkatastrophe: Größere Angst vor Umweltverschmutzung

 

Massiv zugenommen hat – wohl vor dem aktuellen Hintergrund der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko – die Angst vor globaler Umweltverschmutzung. Vor einem Jahr war dieses Thema nur für 36 Prozent der befragten Personen Anlass zur Sorge, heuer hingegen bereitet es mit 51 Prozent mehr als der Hälfte der österreichischen Bevölkerung Kopfzerbrechen.

 

Einen hohen Stellenwert messen die befragten Personen dem Thema „Pflegefall“ bei. 50Prozent sorgen sich um ihre Existenz, wenn sie selbst einmal ein Pflegefall werden, und für 43Prozent wäre es bereits eine Existenzfrage, einen Pflegefall in der Familie zu haben.

 

Weniger Sorge um Arbeitsplatz und Geld

 

Genau die Hälfte der Österreicher, die an der „Generali-Zukunftsstudie 2010“ teilgenommen haben, fürchtet sich vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage. Allerdings hat die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes im Vergleich zum Vorjahr stark

abgenommen: Nur noch 23 Prozent hegen diesbezügliche Befürchtungen – um 9Prozent-Punkte weniger als noch 2009. Ähnlich markant - nämlich um 7Prozent-Punkte auf 18Prozent – haben sich die Ängste vor Zahlungsunfähigkeit und Privatkonkurs abgeschwächt. Die Österreicher sehen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihre persönliche Arbeitsplatz- und Finanzsituation also wieder deutlich optimistischer.

 

Stärker als vor einem Jahr fühlen sich die Menschen heuer durch die häufiger und intensiver auftretenden Naturkatastrophen bedroht. Hagel, Sturm, Hochwasser und Lawinen prägen sich offenbar in das Bewusstsein der Österreicher. Mit 48Prozent haben um 8Prozent-Punkte mehr Menschen ihre Sorgen vor den Kräften der Natur zum Ausdruck gebracht als 2009.

 

Frauen sorgen sich mehr

 

Bei den meisten Bedrohungsszenarien ist der Anteil der Frauen, die Sorgen zum Ausdruck bringen, deutlich höher als jener der Männer. So fürchten beispielsweise 60 Prozent der Frauen eine schwere Krankheit, während es bei den Männern nur 49 Prozent sind. Auch eine Kürzung der Sozialleistungen stellt für Frauen mit 58 Prozent eine stärkere Existenzbedrohung dar als für Männer mit 50 Prozent. Ähnlich bei den Lebenshaltungskosten, um deren Anstieg sich 57 Prozent der Frauen im Vergleich zu 50 Prozent der Männer Sorgen machen.

 

Zukunftsängste sind auch altersmäßig sehr unterschiedlich ausgeprägt. Die Angst vor schwerer Krankheit ist mit 59Prozent vor allem für die Generation 50+ ein Thema. Die Kürzung der Sozialleistungen befürchten die 30- bis 39-Jährigen am stärksten (62 Prozent), während mit dem Anstieg der Lebenshaltungskosten insbesondere die 40- bis 49-Jährigen zu kämpfen haben (62 Prozent). Auch die Sorge um eine Kürzung der staatlichen Pension trifft diese Altersgruppe mit 60Prozent am deutlichsten.

 

„Viele Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher sind durchaus berechtigt“, betont Generali-Vorstandschef Dr. Luciano Cirinà. „Unsere Vorsorgelösungen in der privaten Krankenversicherung und in der Lebensversicherung sind als Ergänzung zu den staatlichen Systemen sehr gut in der Lage, den Menschen viele Sorgen abzunehmen. Das gilt selbstverständlich auch für die private Pflegevorsorge, da dieses Thema ebenfalls zu den größten Existenzsorgen zählt.“

 

 

Davor fürchtet sich Österreich

 

1. Schwere Krankheit                       54 Prozent

Anstieg der Lebenshaltungskosten    54 Prozent

Kürzung der Sozialleistungen            54 Prozent

 

4.Kürzung der Gesundheitsleistungen      52 Prozent

 

5. Kürzung der staatlichen Pension          51 Prozent

Globale Umweltverschmutzung                51 Prozent

 

7. Selbst ein Pflegefall zu sein                50 Prozent

Verschlechterung der Wirtschaftslage     50 Prozent

 

9.Naturkatastrophen                              48 Prozent

 

10.Einen Pflegefall in der Familie haben   43 Prozent

Einbruch/Diebstahl                                 43 Prozent

Klimawandel                                          43 Prozent

-----ENDE Quelle: fondsprofessionell.at -----

Die Ergenisse zeigen, dass sich viele der Ängste auf Gefahren beziehen, die sich über Versicherungen zu einem großen Maße "entschärfen" lassen. 

Last changed: 21 Jul 2010 at 2:10 PM

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